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Wolff, Pius Alexander: Brief 1828- Wolff, Pius Alexander, Schauspieler und Bühnenautor, Goethes

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Berlin-Grunewald
Wolff, Pius Alexander: Brief 1828
- Wolff, Pius Alexander, Schauspieler und Bühnenautor, Goethes Lieblingsschüler in Weimar, später Hofschauspieler und Regisseur in Berlin unter dem Intendanten Karl Graf von Brühl, auch erfolgreicher Dramatiker (1782-1828). Eigh. Brief m. U. "P A Wff". 11/2 S. Doppelblatt. Gr. 8vo. Berlin 29.I.1828.
Schon von schwerer Krankheit gezeichnet an den Regisseur Johann Gottlieb Christian Weiß, mit Anweisungen zur Inszenierung von Wolffs Lustspiel "Der Mann von 50 Jahren" (nach Goethes Novelle in den "Wanderjahren") auf dem Berliner Hoftheater. "... ich erkenne die Freundschaft, die Sie mir durch Übernahme der kleinen Rolle im Mann von 50 Jahren erzeigen, und danke Ihnen herzlich dafür. Sie werden gefälligst ihn bestens einstudiren lassen, u. haben vielleicht die Güte, wenn Sie eine Viertelstunde Zeit haben, noch deßhalb Rücksprache mit mir zu nehmen. - Auf den Zettel lassen Sie gar keinen Autor setzen, sondern bloß: Lustspiel in 2 Akten. Ich habe den Hrn. Grafen [d. h. den Intendanten Graf Brühl] bereits darum ersucht, obgleich ich mich zum Verfasser bekenne, will ich nur nicht es bey dem jetzigen Ton der Kritik affichiren. - Meine Frau bringt Ihnen eine kleine Aenderung, die ich im Buche einzutragen bitte. - Das Portrait [hier ein Requisit für die Aufführung] bitte ich gleich bestellen zu lassen, es muß ein hübsches Oelgemälde in goldenem Rahmen seyn, worauf Devrient so abgebildet ist, wie er im 2ten Akte aussieht, im schwarzen Frack mit dem Orden. Das Bild muß ein paar Fuß hoch seyn, damit ihn das Publikum deutlich erkennt, & die Möglichkeit sich gleich ausspricht, daß Ottilie sich in ihn verlieben konnte, auch der Spaß motivirt wird, wenn er in der ländlichen grünen Kuttke und dem herunterhängenden wilden Haar sein zierliches Abbild in der Hand hält. - Mir ist es einige Tage so recht schlecht ergangen, und auch jetzt noch ...". - Der Schauspieler starb, allgemein betrauert, am 28. August desselben Jahres. - Wolffs Bühnenstück "Der Mann von 50 Jahren" wurde an den Königl. Schauspielen in Berlin, Potsdam und Charlottenburg vom 3. Februar 1828 bis zum 4. Juni 1831 insgesamt 9 mal gespielt und erlebte auch in Wien, Dresden, Weimar, Leipzig etc. eine Reihe von Aufführungen. - Gleichmäßig etwas gebräunt.
- - -

28.00 % buyer's premium on the hammer price
VAT margin scheme, VAT included, but not indicated and not reclaimable


Optional:
19.00 % VAT on the hammer price
23.00 % buyer's premium on the hammer price
19.00 % VAT on buyer's premium
Wolff, Pius Alexander: Brief 1828
- Wolff, Pius Alexander, Schauspieler und Bühnenautor, Goethes Lieblingsschüler in Weimar, später Hofschauspieler und Regisseur in Berlin unter dem Intendanten Karl Graf von Brühl, auch erfolgreicher Dramatiker (1782-1828). Eigh. Brief m. U. "P A Wff". 11/2 S. Doppelblatt. Gr. 8vo. Berlin 29.I.1828.
Schon von schwerer Krankheit gezeichnet an den Regisseur Johann Gottlieb Christian Weiß, mit Anweisungen zur Inszenierung von Wolffs Lustspiel "Der Mann von 50 Jahren" (nach Goethes Novelle in den "Wanderjahren") auf dem Berliner Hoftheater. "... ich erkenne die Freundschaft, die Sie mir durch Übernahme der kleinen Rolle im Mann von 50 Jahren erzeigen, und danke Ihnen herzlich dafür. Sie werden gefälligst ihn bestens einstudiren lassen, u. haben vielleicht die Güte, wenn Sie eine Viertelstunde Zeit haben, noch deßhalb Rücksprache mit mir zu nehmen. - Auf den Zettel lassen Sie gar keinen Autor setzen, sondern bloß: Lustspiel in 2 Akten. Ich habe den Hrn. Grafen [d. h. den Intendanten Graf Brühl] bereits darum ersucht, obgleich ich mich zum Verfasser bekenne, will ich nur nicht es bey dem jetzigen Ton der Kritik affichiren. - Meine Frau bringt Ihnen eine kleine Aenderung, die ich im Buche einzutragen bitte. - Das Portrait [hier ein Requisit für die Aufführung] bitte ich gleich bestellen zu lassen, es muß ein hübsches Oelgemälde in goldenem Rahmen seyn, worauf Devrient so abgebildet ist, wie er im 2ten Akte aussieht, im schwarzen Frack mit dem Orden. Das Bild muß ein paar Fuß hoch seyn, damit ihn das Publikum deutlich erkennt, & die Möglichkeit sich gleich ausspricht, daß Ottilie sich in ihn verlieben konnte, auch der Spaß motivirt wird, wenn er in der ländlichen grünen Kuttke und dem herunterhängenden wilden Haar sein zierliches Abbild in der Hand hält. - Mir ist es einige Tage so recht schlecht ergangen, und auch jetzt noch ...". - Der Schauspieler starb, allgemein betrauert, am 28. August desselben Jahres. - Wolffs Bühnenstück "Der Mann von 50 Jahren" wurde an den Königl. Schauspielen in Berlin, Potsdam und Charlottenburg vom 3. Februar 1828 bis zum 4. Juni 1831 insgesamt 9 mal gespielt und erlebte auch in Wien, Dresden, Weimar, Leipzig etc. eine Reihe von Aufführungen. - Gleichmäßig etwas gebräunt.
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Optional:
19.00 % VAT on the hammer price
23.00 % buyer's premium on the hammer price
19.00 % VAT on buyer's premium

Valuable Books, Decorative Prints & Autograph Letters

Auktionsdatum
Ort der Versteigerung
Erdener Str. 5 a
Berlin-Grunewald
14193
Germany

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Wichtige Informationen

3% LIVE Surcharge + VAT

28.00 % buyer's premium on the hammer price
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Optional:
19.00 % VAT on the hammer price
23.00 % buyer's premium on the hammer price
19.00 % VAT on buyer's premium



28.00 % buyer's premium on the hammer price
VAT margin scheme, VAT included, but not indicated and not reclaimable


Optional:
7.00 % VAT on the hammer price
23.00 % buyer's premium on the hammer price
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AGB

Conditions of Sale

1. The Galerie Gerda Bassenge (or Bassenge Buchautionen GbR, or Bassenge Fotoauktionen GbR, resp.) subsequently called “the auctioneer” carries on business as commission-agent in its own name on behalf of its voluntary consignors. This auction sale is a public one in the sense of § 383 III BGB.
2. The auctioneer reserves the right to combine, to split, to change or to withdraw lots before the actual final sale.
3. All objects put up for auction can be viewed and examined prior to the sale at the times made known in the catalogue. The items are used and sold as is. As long as not explicitly mentioned in the catalogue description, framing is not an inherent part of the offer. As a rule, the condition of the individual work is not given in the catalogue. Catalogue descriptions are made with as much care as possible, but the descriptions do not fall under the statutory paragraph for guaranteed legal characteristics. The same applies for individually requested condition reports. These also offer no legal guarantee and only represent the subjective assessment of the auctioneer while serving as a non-binding orientation. The liability for damage to life, body or health shall remain unaffected. In case of a justified claim, however, he will accept the responsibility to make a claim for restitution on behalf of the buyer against the consignor within a period of 12 months, running from the fall of the hammer. In the event of a successful claim the auctioneer will refund the hammerprice plus premium.
4. The highest bidder acknowledged by the auctioneer shall be deemed the buyer. In case of identical bids the buyer will be determined by drawing lots. In the event of a dispute the auctioneer has the absolute discretion to reoffer and resell the lot in dispute. He may also knock down lots conditionally.
5. In the case of a written bid the bidder commissions the auctioneer to place bids on his behalf during the auction. In cases where there is a discrepancy between number and title in a written bid the title shall prevail.
6. Telephone and direct online bidding via the internet must be approved in advance by the auctioneer. The auctioneer cannot be held liable for faulty connections or transmission failure. In such a case the bidder agrees to bid the reserve price of the corresponding lot. For such bidding the regulations of long distance contracts do not apply (Fernabsatzverträge) [cf § 312d IV,5 BGB].
7. On the fall of the auctioneer’s hammer title to the offered lot will pass to the acknowledged bidder. The successful buyer is obliged to accept and pay for the lot. Ownership only passes to the buyer when full payment has been received. The buyer, however, immediately assumes all risks when the goods are knocked down to him.
8. A premium of 28% of the hammer price will be levied in which the VAT is included (marginal tax scheme) or a premium of 23% of the hammer price plus the VAT of 19% of the invoice sum will be levied [books: 7%] (regular tax scheme). Buyers from countries of the European Union are subject to German VAT.
Items marked with an * are subject to the regular tax scheme (premium of 23% of the hammer price plus the current VAT of 19%).
Items marked with an ˆ are subject to import duty. In these cases in addition to a premium of 25% (marginal tax scheme), the charged import tax of currently 7% will be added to the hammer price.
Exempted from these rules are only dealers from EU-countries, who are entitled, under their notification of their VAT ID-Number, to buy on the basis of VAT-free delivery within the European Union. Notification of VAT ID-Numbers must be given to the auctioneer before the sale.
For buyers from non EU-countries a premium of 23% will be levied. VAT will be exempted or refunded on production of evidence of exportation within 4 weeks of the auction, or, if appropriate, importation to another country. This is taken as given when the dispatch is effected by us.
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12. The place of fulfillment and jurisdiction is Berlin. German law applies exclusively; the UN-Treaty (CISG) is explicitly excluded.
13. The prices quoted after each lot are estimates, not reserves.
14. The after-sales is part of the auction in which the bidder places either by telephone or in written form (as stated in number 5 and 6) the order to bid a set amount.
15. By making a bid, either verbally in the auction, by telephone, written by letter, by fax, or through the internet the bidder confirms that he has taken notice of these terms of sale by auction and accepts them. Agents who act on behalf of a third party are jointly and separately liable for the fulfillment of contract on behalf of their principals.
16. Should one or the other of the above terms of sale become wholly or partly ineffective, the validity of the remainder is not affected. In the event of a dispute the German version of the above conditions of sale is valid.

David Bassenge/ Auctioneer
as of September 2018

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