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James Coignard "Vert syncopé" [?] (Synkopiertes Grün). 1980er Jahre.Mischtechnik auf textilem

In Fine Art & Antiques

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Dresden
James Coignard "Vert syncopé" [?] (Synkopiertes Grün). 1980er Jahre.
Mischtechnik auf textilem Bildträger. Signiert "J. Coignard" u.re. Verso von fremder Hand in weißer Kreide nummeriert "28" und "55" und bezeichnet. In einer schwarzen Schattenfugenleiste mit aufmontiertem, weißen Rahmen.

James Coignard ist heute vor allem als Meister der Carborundumradierung bekannt, deren Technik er 1968 von Henri Goetz (1909-1989) erlernte und anschließend weiter entwickelte. Sein Werk umfasst jedoch auch Malerei, Zeichnungen, keramische Arbeiten und Glasobjekte. In der aktuellen Auktion kommen erfreulicherweise zwei Arbeiten des Künstlers zum Aufruf.
"Homme en blanc" repräsentiert das von Coignard über viele Jahre bearbeitete Thema des Menschen als Gefangenen seiner Umgebung. Vor schwarzem und grauem Hintergrund zeichnet sich die Figur des Mannes in Weiß ab. Der Plattenrand der mit Farbe überarbeiteten Druckgrafik bildet eine feste Begrenzung um die Figur, über der kraftvoll ausgeführte Ritzungen zu sehen sind. Diese sind gleichsam eine Trennlinie zwischen der Figur und den brillanten Farbtupfen in Orange und Blau sowie dem ebenfalls die monochrome Struktur aufbrechenden Zeitungspapierstücks. Man spürt die Kraft, mit der die Farbe aufgetragen und bearbeitet wurde. Die Freude am Schichten der verschiedenen Materialien übereinander und dem doch merklichen Kampf gegen die vom Künstler thematisierte Einschränkung kontrastieren deutlich und verleihen der Arbeit ein hohes Maß an Spannung.

"Vert syncopé" verdeutlicht einen weiteren Aspekt Coignards Malerei. Er nutzte Buchstaben, Zahlen und Zeichen um Räume und Strecken sowie Ausbreitungen und Begrenzungen zu verdeutlichen.Zwei grüne durchbrochene Linien verlaufen horizontal auf braunem Grund. Auch hier stellen die einzelnen Buchstabenals Streckenbezeichnungen eine Art Begrenzung dar. Dennoch mutet das Gemälde in seiner Grundstimmung positiv an. Während ein Abschnitt der oberen, grünen Linie die Begrenzung durchbricht, widersetzt sich auch die untere Linie dem Diktat der Horizontale und krümmt sich nach unten.
Das Gemälde spiegelt ebenfalls Coignards Arbeitsweise wider. Kräftige Pinselstriche, eine plastisch modellierte Wachschicht und der pastose Farbauftrag zeugen von der "Arbeit" des Künstlers am Werk, der über sich selbst sagte "Meine Leidenschaft für das Radieren und meine Leidenschaft für das Zeichnen sind gleich stark. […] Zu Beginn war ich weniger an Reliefs interessiert als an der eigentlichen Oberfläche, die mit Karborundum bedeckt werden konnte […]. Erst später wurden mir die Möglichkeiten der Reliefs, der Blasen im Material, im Lack, der Sand- und Leimkörner klar und ließen alles andere in den Hintergrund treten."
James Coignard, 2005
Bildträger mit leichter Verwölbung in der o.re. und u.re. Ecke. Werkimmanente Lauf- und Tropfspuren.
Maße: 80 x 100 cm, Ra. 89,5 x 101,5 cm.

James Coignard
1925 Tours – 2008
1939–43 Studien in Paris, 1948 Teilnahme an Kursen der Ecole des Arts Décoratifs in Nizza. 1949–50 begegnet er Braque, Matisse, Chagall, erster Preis Hors concours an der Ecole des Arts Décoratifs. 1952 Keramikstudio in Paris. 1969 Verleihung des Nationaldiploms für die Schönen Künste. Gründet 1982 ein Atelier in Paris, 1985 ein Atelier in New Orleans. 1988 Rückkehr nach Frankreich.


James Coignard "Vert syncopé" [?] (Synkopiertes Grün). 1980's.
Mixed media auf textilem Bildträger. Signiert "J. Coignard" u.re. Verso von fremder Hand in weißer Kreide nummeriert "28" und "55" und bezeichnet. In einer schwarzen Schattenfugenleiste mit aufmontiertem, weißen Rahmen.

James Coignard ist heute vor allem als Meister der Carborundumradierung bekannt, deren Technik er 1968 von Henri Goetz (1909-1989) erlernte und anschließend weiter entwickelte. Sein Werk umfasst jedoch auch Malerei, Zeichnungen, keramische Arbeiten und
James Coignard "Vert syncopé" [?] (Synkopiertes Grün). 1980er Jahre.
Mischtechnik auf textilem Bildträger. Signiert "J. Coignard" u.re. Verso von fremder Hand in weißer Kreide nummeriert "28" und "55" und bezeichnet. In einer schwarzen Schattenfugenleiste mit aufmontiertem, weißen Rahmen.

James Coignard ist heute vor allem als Meister der Carborundumradierung bekannt, deren Technik er 1968 von Henri Goetz (1909-1989) erlernte und anschließend weiter entwickelte. Sein Werk umfasst jedoch auch Malerei, Zeichnungen, keramische Arbeiten und Glasobjekte. In der aktuellen Auktion kommen erfreulicherweise zwei Arbeiten des Künstlers zum Aufruf.
"Homme en blanc" repräsentiert das von Coignard über viele Jahre bearbeitete Thema des Menschen als Gefangenen seiner Umgebung. Vor schwarzem und grauem Hintergrund zeichnet sich die Figur des Mannes in Weiß ab. Der Plattenrand der mit Farbe überarbeiteten Druckgrafik bildet eine feste Begrenzung um die Figur, über der kraftvoll ausgeführte Ritzungen zu sehen sind. Diese sind gleichsam eine Trennlinie zwischen der Figur und den brillanten Farbtupfen in Orange und Blau sowie dem ebenfalls die monochrome Struktur aufbrechenden Zeitungspapierstücks. Man spürt die Kraft, mit der die Farbe aufgetragen und bearbeitet wurde. Die Freude am Schichten der verschiedenen Materialien übereinander und dem doch merklichen Kampf gegen die vom Künstler thematisierte Einschränkung kontrastieren deutlich und verleihen der Arbeit ein hohes Maß an Spannung.

"Vert syncopé" verdeutlicht einen weiteren Aspekt Coignards Malerei. Er nutzte Buchstaben, Zahlen und Zeichen um Räume und Strecken sowie Ausbreitungen und Begrenzungen zu verdeutlichen.Zwei grüne durchbrochene Linien verlaufen horizontal auf braunem Grund. Auch hier stellen die einzelnen Buchstabenals Streckenbezeichnungen eine Art Begrenzung dar. Dennoch mutet das Gemälde in seiner Grundstimmung positiv an. Während ein Abschnitt der oberen, grünen Linie die Begrenzung durchbricht, widersetzt sich auch die untere Linie dem Diktat der Horizontale und krümmt sich nach unten.
Das Gemälde spiegelt ebenfalls Coignards Arbeitsweise wider. Kräftige Pinselstriche, eine plastisch modellierte Wachschicht und der pastose Farbauftrag zeugen von der "Arbeit" des Künstlers am Werk, der über sich selbst sagte "Meine Leidenschaft für das Radieren und meine Leidenschaft für das Zeichnen sind gleich stark. […] Zu Beginn war ich weniger an Reliefs interessiert als an der eigentlichen Oberfläche, die mit Karborundum bedeckt werden konnte […]. Erst später wurden mir die Möglichkeiten der Reliefs, der Blasen im Material, im Lack, der Sand- und Leimkörner klar und ließen alles andere in den Hintergrund treten."
James Coignard, 2005
Bildträger mit leichter Verwölbung in der o.re. und u.re. Ecke. Werkimmanente Lauf- und Tropfspuren.
Maße: 80 x 100 cm, Ra. 89,5 x 101,5 cm.

James Coignard
1925 Tours – 2008
1939–43 Studien in Paris, 1948 Teilnahme an Kursen der Ecole des Arts Décoratifs in Nizza. 1949–50 begegnet er Braque, Matisse, Chagall, erster Preis Hors concours an der Ecole des Arts Décoratifs. 1952 Keramikstudio in Paris. 1969 Verleihung des Nationaldiploms für die Schönen Künste. Gründet 1982 ein Atelier in Paris, 1985 ein Atelier in New Orleans. 1988 Rückkehr nach Frankreich.


James Coignard "Vert syncopé" [?] (Synkopiertes Grün). 1980's.
Mixed media auf textilem Bildträger. Signiert "J. Coignard" u.re. Verso von fremder Hand in weißer Kreide nummeriert "28" und "55" und bezeichnet. In einer schwarzen Schattenfugenleiste mit aufmontiertem, weißen Rahmen.

James Coignard ist heute vor allem als Meister der Carborundumradierung bekannt, deren Technik er 1968 von Henri Goetz (1909-1989) erlernte und anschließend weiter entwickelte. Sein Werk umfasst jedoch auch Malerei, Zeichnungen, keramische Arbeiten und

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Auktionsdatum
Ort der Versteigerung
Bautzner Str. 99
Dresden
01099
Germany

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